Polizeigewalt öffentlich machen – in Offenbach und überall

Das gesellschaftliche Klima zunehmender Angst und die unversteckte Rückkehr rechter Parolen in bürgerliche Kreise fördert die Toleranz polizeilicher Repression.
 
In Folge einer gewalttätigen stadtpolizeilichen Maßnahme fand gestern der erste Gerichtstermin unserer Freundin* statt, die sich das nicht gefallen lassen möchte. Um die Verhandlung kritisch zu begleiten fanden sich zwischenzeitlich bis zu 50 aufgebrachte Menschen im Gerichtsgebäude ein. Es wurde dem größten Teil der Anwesenden nicht ermöglicht dem Prozess beizuwohnen und sie harrten geduldig vor dem Gerichtssaal aus.
 
Im Anschluss an die Verhandlung bildete sich spontan eine Demonstration mit der Forderung Polizeigewalt öffentlich machen – in Offenbach und überall. Sie zog vom Gericht über die Stadtwache am Marktplatz zum Aliceplatz, wo der Vorfall im Februar 2017 stattfand.
 
Danke an alle für die großartige Unterstützung, denn es hat es eine* getroffen, aber gemeint sind wir alle.
 
Für ein solidarisches Miteinander, in Offenbach und überall.

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